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Aktuelles

Ahoi, Lesefest-Fans!

Die Ausstellung „Vor allem eins: Dir selbst sei treu. Die Schauspielerin Channa Maron“ wird am 5. September 2018 um 17.00 Uhr eröffnet – also wenige Wochen vor dem Start des Lesefests am 30. September 2018.

Die Ausstellung des Goethe-Instituts Israel in der Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus präsentiert Bilder von Barbara Yelin und David Polonsky. Die beiden Künstler schufen auf Initiative des Goethe-Instituts Israel beeindruckende Graphic Novels zu Lebensstationen der berühmten Schauspielerin Channa Marons.

Bis zum 4. Oktober 2018, montags bis donnerstags von 10.00 bis 17.00 Uhr und nach Vereinbarung, im Erdgeschoss der Gedenkstätte Bonn zu sehen. Führungen sind möglich.

Channa Maron war Erich Kastners erstes „Pünktchen“ am Deutschen Theater und Fritz Langs erste Stimme in „M“; sie war ein Kinderstar der Weimarer Republik. 1933 floh sie mit ihrer Familie vor den Nationalsozialisten nach Palästina, im Zweiten Weltkrieg war sie Soldatin in der jüdischen Brigade der britischen Armee. Channa Maron war langjähriges Mitglied des berühmten Cameri-Theaters in Tel Aviv und prägte das israelische Theater von Beginn an. 1973 erhielt sie den Israel-Preis mit Auszeichnung für darstellende Kunst. Nur drei Jahre zuvor verlor sie bei einem Anschlag palästinensischer Terroristen beinahe ihr Leben. Maron wurde dennoch eine engagierte Stimme für den Friedensprozess und trat für einen eigenen Staat der Palästinenser ein. Als sie 2014 starb, betrauerte Israel seine „Königin der Bühne“.

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