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Anke Bär

Anke Bär ist nicht nur Autorin und Illustratorin, sondern liebt auch Forschungsreisen in die Vergangenheit. Daraus entstehen ihre Bücher, die Vergangenes nah heranholen. Wie fühlte es sich für Kinder an, in der Nachkriegszeit aufzuwachsen? Was bedeutete es, vor 150 Jahren von Europa nach Amerika auszuwandern? War vor rund 600 Jahren im Spätmittelalter tatsächlich alles anders als heute? Zu allen Zeiten lebten, liebten, lachten und litten die Menschen. Lebendig erzählt Anke Bär von Gemeinsamkeiten und Unterschieden, vom Alltagsleben ohne Autos, Fernseher, Computer und Handys. Ihr Debüt „Wilhelms Reise“ und „Endres, der Kaufmannssohn“ waren für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Im Rahmen von Lehraufträgen, Workshops und Schulkooperationen bietet Anke Bär auch Illustrations- und Zeichenkurse für Erwachsene und Kinder an. Sie lebt mit ihrer Familie in Bremen.

www.ankebaer.de



Endres, der Kaufmannssohn – Vom Leben in einer mittelalterlichen Hansestadt

ab 9 Jahre


Der junge Kaufmannssohn Endres sammelt eifrig die Münzen, die sein Vater ihm von seinen Handelsreisen mitbringt. Er liebt es, mit seinem besten Freund Jos durch die Straßen der Stadt zu streifen, den Hafen zu erkunden und beim Löschen der Waren zuzusehen. Und dann ist der große Tag gekommen: An Bord der Maria Magdalena fährt Endres ins ferne Riga, um dort bei seinem Onkel in die Lehre zu gehen. – Anke Bär versetzt uns mitten hinein in eine spätmittelalterliche Stadt. Ihre Geschichte von Endres, dem Kaufmannssohn, wird begleitet von fantasievollen, an mittelalterliche Buchmalerei angelehnten Illustrationen und vielen informativen Texten zur Hansezeit.

fachliche Beratung durch Dr. Rolf Hammel-Kiesow, wissenschaftlicher Leiter des Hansemuseums Lübeck


Wilhelms Reise – Eine Auswanderergeschichte

ab 9 Jahre


Bremerhaven im Jahr 1872. Um der Armut in seinem kleinen Dorf zu entkommen, macht sich der junge Wilhelm auf dem Segelschiff Columbia auf den Weg nach Amerika. Mit dabei ist sein Skizzenbuch, in dem Wilhelm alle Beobachtungen und Erlebnisse an Bord festhält: die Arbeit der Seeleute, tägliche Unbill wie Ungeziefer und die drangvolle Enge im Zwischendeck, Sturm und Flaute, aber auch die Spiele der Kinder und das nächtliche Meeresleuchten. Und schließlich ist der große Tag gekommen: Die Columbia hat den Hafen von New York erreicht! – Ein historisches Sachbilderbuch, das viele spannende Informationen über das große Zeitalter der Auswanderung und das Leben auf einem Segelschiff vermittelt.


Kirschendiebe – oder als der Krieg vorbei war

ab 10 Jahre


„Es ist das größte Glück der Welt, dass wir hier gelandet sind. Auch wenn es das größte Unglück der Welt ist, das uns hergebracht hat.“ Lotte wohnt in einem Forsthaus, obwohl ihr Papa gar kein Förster ist. Grund dafür ist der Krieg, der ihrem Vetter Knut den Vater genommen hat und Lehrer Fettig ein Auge. Seit die grässliche Frau Greßmann im Forsthaus das Sagen hat, ist vieles verboten: Kirschenpflücken zum Beispiel. Doch Lotte lässt sich nicht unterkriegen. Wer Kirschen haben will, muss sie eben klauen. Und dass nur Jungs Lederhosen tragen dürfen, sieht sie schon gar nicht ein! – Ein Buch, das von einer Kindheit in der Nachkriegszeit erzählt und zu vielen Gesprächen zwischen den Generationen Anlass gibt.

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