Reinhard Griebner

Reinhard Griebner, geboren 1952 in Görlitz, träumte als Kind davon, einmal Indianer zu werden. Mit dem Wilden Westen hat es zwar nicht geklappt, sodass er den Berufswunsch überdenken musste, aber Geschichten-Erfinder ist ja auch eine hinnehmbare Alternative. Die Stationen seiner Kurskorrektur: Als Lehrling in einer Werkstatt für Maschinenbau hat er die Erfahrung gemacht, dass man auch mit zwei linken Händen etwas Rechtes zustande bringen kann. Und Reinhard Griebner hat nach seinem Studium als Journalist für verschiedene Fernsehstationen als Autor und Moderator gearbeitet.  In seiner Schreibwerkstatt entstanden Kinderbücher, Biografisches, Erzählungen, Hörspiele, Aphorismen, Texte für eine Rockband.



Mauerspechte

ab 12 Jahre


Berlin im Herbst 1989. Die Welt des Schülers Willem Kaiser aus Prenzlauer Berg gerät aus den Fugen: Seine Freundin Paula ist aus dem Ungarn-Urlaub nicht in die DDR zurückgekehrt, sondern mit ihrer Familie in den Westen abgehauen, die Straßen gehören den Demonstranten, und Mutter Kaiser träumt plötzlich von Ferien am Mittelmeer. Im Mauerstreifen lernt Willem die Westberliner Kids Jasmin Shiva, genannt Feuerlocke, und die russlanddeutschen Brüder Anton und Boris kennen. Nach anfänglichem Misstrauen wird der „Ossi“ Willem in die Mauer-Power-Bande aufgenommen. Zu viert beschließen sie, eine verlockende Geschäftsidee in die Tat umzusetzen.


Am toten Punkt – Erzählungen

ab 16 Jahre


Die Zeiten ändern sich. Meist schneller als die Menschen. Und zudem ganz unabhängig davon, ob deren Lebensmittelpunkt vor 1989 im Westen oder Osten Deutschlands lag. Mancher, der Nachbarn und Kollegen vor dem Wendeherbst im Namen des Volkes schikanierte, bleibt seinen Prinzipien selbst dann noch treu, als die Abrissbirne seine Luftschlösser längst pulverisiert hat. Andere träumen von blühenden Landschaften und fragen sich bisweilen besorgt, ob es sich beim Licht am Ende des Tunnels nicht womöglich doch um den Gegenzug handeln könnte? Und wieder andere, die zwischen Rhein und Weser längst abgemeldet waren, werden durch die Umstände reanimiert und bekommen unverhofft die zweite Luft. – In 16 Erzählungen lässt der Autor die ereignisreiche Zeit der friedlichen Revolution im Jahr 1989 wieder lebendig werden.


Der lachende Löwe – Eine Albert Schweitzer-Biografie

ab 16 Jahre


Dem Pfarrerssohn Albert Schweitzer liegt im Frühjahr 1896 die Welt zu Füßen. Als Student der Theologie und Philosophie an der Straßburger Universität und vielversprechender Organist blickt er auf eine glückliche Kindheit im elsässischen Günsbach zurück. Da fasst der 21-Jährige in den Pfingstferien den Entschluss, im Alter von 30 Jahren sein bürgerliches Leben ad acta zu legen und sich fortan einem unmittelbaren menschlichen Dienen zu widmen. Schweitzer studiert Medizin und geht nach Lambarene (Gabun), um dort als Urwaldarzt tätigt zu sein. Im Jahr 1915 formuliert er den Kerngedanken seiner Kulturphilosophie: Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.

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