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Susanne Straßer

Susanne Straßer, 1976 in Erding geboren, studierte Kommunikationsdesign in München und London. Ihre Arbeiten wurden international ausgezeichnet und ausgestellt, unter anderem auf der Biennale für Illustration in Bratislava. Ihr Bilderbuch „So weit oben“ wurde mit dem Leipziger Lesekompass prämiert und bisher in elf Sprachen übersetzt. Susanne Straßer lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in München.

www.susannestrasser.de



Der Wal nimmt ein Bad

ab 2 Jahre


Heute ist Badetag. Der Wal nimmt ein Bad. Herrlich! Was der Wal genießt, das wollen die anderen auch – kennt man ja. Da stehen sie schon und möchten mit in den Schaum: die Schildkröte, weil der Rücken schmerzt; der Biber, weil er friert; der Flamingo, weil die Beine schmutzig sind, und der Eisbär, weil sein Fell riecht. Der Wal ist geduldig, in der Wanne wird es eng. Erst als auch das Kind samt Schiff ins Wasser steigt, ist es so weit – der Wal verschafft sich Platz auf seine Art! Endlich Ruhe. Herrlich!

erscheint im Juli 2018


So müde und hellwach

ab 2 Jahre


Müde und hellwach, das ewige Einschlafding! In diesem putzmunteren Pappbilderbuch sind es gleich viele, die beim besten Willen nicht einschlafen können. Igel, Fuchs, Esel, Pelikan und Krokodil sind so müde. Nur der Seebär ist hellwach. Hopst aus dem Bett, er muss noch mal. Jetzt ist das Krokodil hellwach. Kriecht aus dem Bett, die Zähne sind noch nicht geputzt! Einen nach dem anderen treibt es aus den Federn und aus dem Zimmer. Tür auf - Tür zu. Eine lustige Bettflucht, die nur durch einen Gute-Nacht-Kuss beendet werden kann. Und mit einem Jux am Schluss vielleicht auch wieder von vorn beginnt …


So weit oben

ab 2 Jahre


Hier unten ist der Bär, er hat Hunger. Da oben ist der Kuchen. Schön, süß und unerreichbar. Diese Geschichte hat begonnen, bevor das Buch aufgeschlagen ist, und schon die Kleinsten erfassen das ganze Drama mit einem Blick. Nicht heranzureichen – das ist doch ihr täglicher Kummer! Aber da kommt schon das Schwein, dann der Hund, der Hase, das Huhn und der Frosch. Der alte Trick funktioniert: Auf jeder dicken Pappseite wächst sie höher, die lustige, wackelige Räuberleiter! Warum die sechs aber nur fast ans Ziel kommen und am Ende trotzdem ein schönes Stück vom Kuchen bekommen, erzählt Susanne Straßer so klar und heiter, dass man sie schon rufen hört, die kleinen Leser: „Noch mal!“


Als die Wolke bei uns wohnte

ab 4 Jahre


Was macht man, wenn einem eine Wolke auf den Kopf fällt? Ganz klar, man steckt sie in die Kindergartentasche und nimmt sie mit nach Hause – denn Wolken sind prima Mitbewohner. Wie ein Pudel kann man sie an einer Leine spazieren führen oder mit ihnen spielen. Aber gibt es nicht Probleme, wenn Eltern die Wolke entdecken, wollt ihr wissen? Aber nein, mit den Eltern kann man wunderbar in der Wolke Verstecken spielen und ein Wolkenschloss bauen. Aber wird die Wolke nicht irgendwann zu groß für die Wohnung, fragt ihr euch wohl? Oh ja! Und dann? Dann tagt der Familienrat und es wird richtig, richtig schwierig …

Text von Sabine Bohlmann

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