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Rosi Gollmann

Rosi Gollmann, geboren 1927 in Bonn, studierte Theologie und arbeitete als Religionslehrerin an berufsbildenden Schulen. Seit mehr als 50 Jahren gehört ihr Leben benachteiligten Menschen in Indien und Bangladesch, erst neben ihrem Beruf, dann im vollen ehrenamtlichen Einsatz. 1967 gründete sie in Bonn die Andheri-Hilfe, die bis heute auf etwa 4000 erfolgreich abgeschlossene Projekte in den Armutsgebieten Indiens und Bangladeschs zurückschauen kann. 2002 gründete sie die Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung. Rosi Gollmann erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen.

www.andheri-hilfe.de



Einfach Mensch – Das Unmögliche wagen für unsere Welt

ab 14 Jahre


Gemeinsam für mehr Menschlichkeit! Sie wurde viele Male ausgezeichnet, und ihre Meinung ist überall gefragt. Immer wieder wurde Rosi Gollmann gebeten, ihre Geschichte aufzuschreiben. Vor wenigen Jahren endlich erzählte sie ihr abenteuerliches, unkonventionelles Leben – ein Leben, in dem es niemals Halbheiten gab, sondern nur volles Engagement: Alles beginnt im Jahr 1959 mit einem Zeitungsartikel im Stern über die Not in einem Waisenhaus in Andheri, einem Vorort von Mumbai – früher Bombay. Rosi Gollmann, damals junge Lehrerin, begnügt sich nicht mit einer Päckchenaktion ihrer Schüler: Sie reist selbst mit dem Schiff nach Indien. Und was sie dort erlebt, verändert ihr ganzes Leben. Entsetzt über die Ungerechtigkeit träumt sie von der „einen Welt für alle“. In ihrem kleinen Zimmer in der Mietwohnung ihrer Eltern gründet sie mit Gleichgesinnten die Andheri-Hilfe und entwickelt erste Ansätze einer „Hilfe zur Selbsthilfe“ für Arme. Rasch folgt ein Projekt dem anderen: Ob es um die Bekämpfung von Kinderarbeit und Mädchentötung geht oder um die Stärkung von Frauen und Familien durch Mikrokredite – Rosi Gollmann sorgt dafür, dass unzählige Kinder eine glückliche Zukunft haben und Menschen ein Leben in Würde führen können. Durch mehr als eine Million Augenoperationen erleben Blinde in Bangladesch das Glück zu sehen. Rosi Gollmanns persönliche Geschichte weckt die Hoffnung, dass eine bessere Welt tatsächlich möglich ist. Sie lebt uns vor, wie es gelingen kann: mit Mut, Beharrlichkeit, dem unbeirrbaren Glauben an die gute Sache und – ja, einfach Liebe.

Text in Zusammenarbeit mit Beate Rygiert

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