Horst Klein

Horst Klein, Jahrgang 1965, verbrachte prägende Jahre in Ostfriesland, bevor er 1989 für sein Studium der visuellen Kommunikation nach Krefeld zog. Krefeld musste er erst im Atlas nachschlagen. Er ist dann aber dort geblieben und arbeitet heute als Illustrator und Grafiker. Eine seiner neueren Arbeiten gemeinsam mit der Autorin Franziska Gehm ist ein prall gefülltes Erzählbilderbuch über die Zeit, als Mama und Papa noch klein waren und es die Grenzen noch gab. Horst Klein hat eine Frau und zwei Kinder.

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Franziska Gehm

Franziska Gehm, 1974 geboren in Sondershausen, hat in England und Irland studiert, in Österreich und Dänemark gearbeitet und lebt jetzt als Autorin und Übersetzerin mit ihrer Familie in München. Sie hat zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, die in viele Sprachen übersetzt wurden. „Benimm dich – bloß nicht!“, das 2012 erschienen ist, war das erste Buch, das Franziska Gehm zusammen mit dem Illustrator Horst Klein geschaffen hat.



Hübendrüben – Als deine Eltern noch klein und Deutschland noch zwei waren

ab 7 Jahre


Max und Maja sind Cousin und Cousine. Sie mögen einander. Sie mögen Indianerspiele und Vanilleeis. Sie könnten so viel zusammen machen. Aber zwischen ihnen ist die deutsch-deutsche Grenze. Während Majas erster Schultag groß mit „Kaltem Hund“ gefeiert wird, kurvt Max mit dem BMX-Rad durch die Neubausiedlung. Maja liest die „Abrafaxe“, Max hört stundenlang „TKKG“-Kassetten. Maja macht bei den jungen Pionieren mit, Max geht bolzen. Immer sehen wir parallel, was den Kindern der Achtzigerjahre hüben und drüben wichtig und geläufig war. Bis eines Tages alles anders wird …

Text von Franziska Gehm

mit Illustrationen von Horst Klein


Pullerpause im Tal der Ahnungslosen

ab 10 Jahre


Eigentlich wollten Jobst und seine Mutter auf dem Heimweg von ihrem Mittelalter-Urlaub bloß eine Pinkelpause im Jahr 1987 einlegen. Aber dann ist ihr Zeitreisekoffer plötzlich verschwunden, und die beiden hängen fest – mitten in der DDR. Ein Land, das Jobst nur aus Erzählungen kennt. Kinder heißen hier Pioniere, im Obst- und Gemüseladen gibt es keine Südfrüchte, sondern das, was gerade da ist, und das Staatsoberhaupt kommt Jobst auch sehr seltsam vor. Kein Wunder, dass die Suche nach dem Koffer zu allerlei Turbulenzen führt. – Kinder von heute wissen kaum, wie es sich anfühlte, in der DDR aufzuwachsen. Hier wird einmal nicht in Form einer Problemgeschichte und mit dem üblichen Wende-Schwerpunkt davon erzählt, sondern actionreich, witzig und authentisch. Zum Lachen, zum Nachdenken, zum Kennenlernen einer Welt, die gar nicht so fern ist, wie man immer denkt.

Text von Franziska Gehm

mit Illustrationen von Horst Klein


Pullerpause in der Zukunft

ab 10 Jahre

Band 2


Jobst vermisst seine Freunde Jule und Letscho, die er auf einer turbulenten Zeitreise in die DDR der späten 1980er-Jahre kennengelernt hat. Kurzerhand holt er die beiden Jungpioniere zum Gegenbesuch in das heutige, wiedervereinigte Deutschland. Er will mit ihnen in die Geschichte eingreifen und das Kleinstadttheater von Jules Vater vor der Schließung durch „parasitäre Kapitalisten“ retten. Doch der böse Immobilienhai ist ausgerechnet Letschos erwachsenes Ich! Da ist aber mal ein ernstes Selbstgespräch fällig, findet Letscho … – Die Fortsetzung von „Pullerpause im Tal der Ahnungslosen“ macht mit und ohne Vorkenntnis des ersten Bandes gewaltigen Lesespaß. Dazu erfahren die Leserinnen und Leser wieder spannende und skurrile Details über das Leben in der DDR und staunen über die Unterschiede und Parallelen zu unseren heutigen sozialen und politischen Gegebenheiten. Eine humorvolle Einladung, die gesellschaftlichen Verhältnisse vielleicht auch einmal zu hinterfragen.


Text von Franziska Gehm

mit Illustrationen von Horst Klein

erscheint im Herbst 2019

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