Moritz Seibert wurde 1967 geboren, hat in Bonn Jura und dann
in Ludwigsburg Filmregie und Drehbuch studiert und macht seit vielen Jahren
hauptberuflich Theater – als Intendant des Jungen Theaters Bonn (JTB). Viele
der Stücke, die dort aufgeführt werden, hat er geschrieben und inszeniert, zum
Beispiel „Die Welle“ oder „Die unendliche Geschichte“. Auch „Das letzte
Aufgebot“ war zunächst ein Theaterstück und wurde am JTB uraufgeführt. Danach
hat Moritz Seibert die Geschichte nochmal ganz neu als Roman erzählt.
ab 13 Jahre
Der 15-jährige Jakob und seine Freunde aus der Hitler-Jugend
werden wie so viele Jugendliche in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs
eingezogen und sollen für das Dritte Reich kämpfen. Zurück bleiben Jakobs
Familie und Maria, in die er sich so verliebt hat. Die Jungen glauben, an der
Front bald Helden zu werden. Sie ahnen noch nicht, welches Grauen sie dort
erwartet. Und vor allem ahnen sie nicht, welche Gräueltaten und Verbrechen ihr
geliebtes Heimatland in ganz Europa begangen hat. Als Jakobs bester Freund ihn
verrät, bröckelt das Lügengebilde und Jakob muss sich entscheiden: Will er
wirklich ein heldenhafter Soldat sein, oder hört er auf sein Gewissen und
rettet so die Menschen, die er liebt?











